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1. Einleitung
Dies ist eine Komplettanleitung,
um einen (selbstverständlich nicht kommerziellen) Film
von einer DVD in das DivX ;-)-Format
umzuwandeln, um ihn dann
auf eine oder zwei CD's zu brennen.
Die hier beschriebene Methode
ist zwar nicht die einfachste, dafür aber die in der Konvertierung
schnellste mit dem besten
Ergebnis. Einfache Alternativen
bieten die Programme FlaskMPEG, das bei mir
im Ergebnis Bildstörungen verursachte, sowie
EasyDIVX.
Es wird empfohlen, die Anleitung
vor der Durchführung genau durchzulesen und besonderes Augenmerk auf
die Hinweise unter
Punkt 10 zu richten.
Zusammenfassend läuft
das Verfahren folgendermaßen ab:
Zunächst werden die
Filmdateien von der DVD auf die Festplatte in .VOB Dateien kopiert.
Dann wird die Videospur
aus den kopierten Dateien ausgelesen und in eine .AVI Datei gespeichert.
Daraufhin die Tonspur in
eine .WAV Datei.
Zuletzt werden Video und
Ton zusammengeführt und als .AVI Datei neu gespeichert.
2. Systemvoraussetzungen:
-Schneller Rechner (MMX),
empfohlen sind mehr als 500 MHerz, bevorzugt AMD Athlon 800 und höher
-Grafikauflösung mindestens
800x600, sonst wird es schnell unübersichtlich, besser 1024x768
-DVD Rom Laufwerk
-Grosse Festplatte (min.
8 Gigabyte freier Speicherplatz)
-Internetzugang
-CD Brenner
3. Benötigte Software:
(zuerst genannte Programme wurden erfolgreich getestet)
Die gesamte unten genannte
Software ist Freeware, also kostenlos und leicht im Internet herunterzuladen.
a. DVD Decrypter v2.3 (oder: Smartripper, CladDVD etc.)4. Installation des DivX ;-) Codec
b. Mpeg2avi v0.016B35(MMX) 3L (oder neuere Version)
c. Danni Din's Mpeg2avi GUI v0.20f2 Win 9x Mode (oder neuere Version)
d. Graphedit.zip (Filter Graph Editor von Microsoft)
e. Graphedit Filter und RegDrop
aa) i-media_mpeg2avi.zip
bb)ivids20.zip
cc) ligosbuild79.zip
dd) regdrop.zip
f. VirtualDUB v1.4c
g. DivX ;-) Codec v3.11 alpha
h. Windows Media Player v6.4 (Nicht! Version 7)
i. Windows 98 SE (oder 95/98/2000/ME)
5. Start des Vorgangs:
Testen ob das DVD Laufwerk die DVD erkennt
Zunächst
sollte die DVD getestet werden, indem sie einmal abgespielt wird. Hier
kann jeder DVD Softwareplayer verwendet werden,
z.B. Win DVD; PowerDVD;
Ravisent ELSA DVD Player etc.
Ein guter und kostenloser
DVD Player ist "MicroDVD". Er ist ueberall im Internet herunterladbar.
Sollte bei dem Laufwerk
noch kein RegionCode eingestellt sein oder ein anderer als der auf der
DVD, so muss dieser erst richtig
gewählt werden (das
übernehmen in der Regel die Player ->Fenster: Optionen/Region Code).
6. Rippen der DVD
Nun
muß die DVD auf die Festplatte kopiert werden (sog. Ripping).
Hier hat sich DVD Decrypter
Version 2.3 als sehr zuverlässig und einfach erwiesen.
DVD rein, Programm starten,
->Settings: General
Authenticate DVD Drives (ja)
Select Main Movie Files (ja)
Remove Macro Protection (ja)
Intelligent Key Search (ja)
Destination Generated automatically (ja)
Advanced
Search once per VOB File (ja)
Algorithm Both Simultaneously (ja)
Dann müssten rechts
im Hauptfenster die Film Dateien auf der DVD ausgewählt sein, eine
.IFO Datei und mehrere .VOB Dateien.
Diese heissen meistens vts_02_1.VOB
und dann fortlaufend, je nach Länge des Films bis vts_02_5.VOB oder
ähnlich.
Dann einfach "Decrypt" anklicken
und abwarten. Der Vorgang dauert je nach DVD Laufwerk und Filmlänge
10 bis 30 Minuten.
Screenshot
1
Die anderen Programme verfahren
ähnlich.
Es sollte dann auf der Festplatte
ein Verzeichnis vorhanden sein, das genau diese oben genannten Filmdateien
enthält.
Zum Abschluß kann
man dann nochmal überprüfen, ob der Film auch gut rübergekommen
ist, indem man in seinem Player
einfach eine dieser Dateien
von der Festplatte abspielt. Ein dabei verzerrtes Seitenverhältnis
kann daher kommen, daß der Film
beim Abspielen von der DVD
automatisch gestaucht wird. Das ist aber keine Fehlfunktion des Rippers
und kann nachher
korrigiert werden.
7. Video Konvertierung
VOB --> AVI
Jetzt wird von den "gerippten"
VOB Dateien der Videoteil in eine AVI-Datei konvertiert.
Hierzu sind notwendig "mpeg2avi"
und "Danni Din's mpeg2avi GUI".
1. Schritt: Beides entpacken und ggf. installieren.
2. Schritt: GUI.exe starten
Screenshot
2
3. Schritt: In der Leiste auf MPEG2AVI klicken (wenn es nicht sowieso bereits gewählt ist)
4. Schritt: Adresse für das Programm mpeg2avi.exe bestimmen (unter 1.1). Anklicken und "browsen".
5. Schritt: Quelle
bestimmen (1.2 Input)
Bei der Konvertierung nur eines .VOB Files muss nur dieses ausgewählt
werden.
("Input" anklicken und "browsen")
Will man einen ganzen Film konvertieren, dann muß vorher ein List-File
erstellt werden.
Dies ist ein ganz einfaches Text File (zu erstellen mit Editor von Windows).
Hier sind der Reihe nach die Adressen der zu
konvertierenden .VOB Dateien einzugeben und als *.LST Datei zu speichern.
Hat etwa DVD Decrypter die Dateien in dem
Verzeichnis C:\FILM\Video_ts\ gespeichert, dann kann das Listfile
etwa so aussehen:
Screenshot
3
Dieses List-File ist dann zu speichern und unter 1.2 "Input" auszuwählen.
6.
Schritt: Name für das Ergebnis bestimmen.
Dazu unter 1.3 auf Output AVI klicken. Dort browsen und im gewünschten
Verzeichnis durch Eingabe eines Namens,
etwa c:\VideoOut.avi bei "Enter free Name Here" erstellen.
Exkurs:
Test der Einstellungen
Um nicht bei jeder Änderung der Einstellungen zum Ausprobieren gleich
den ganzen Film zu konvertieren, was ja
mehrere Stunden dauert, kann man "Frames Range" wählen und dort zum
Beispiel "1" =>"50" eingeben, dann werden nur die
ersten 50 Einzelbilder konvertiert. Oder von 3000 bis 3050, dann wird eine
Szene aus der Mitte genommen, da oft der Vorspann
nicht viel zum Testen hergibt. Man kann auch einfach erst mal eine einzelne
VOB Datei aus der Mitte (s. 5. Schritt) zum
Konvertieren nehmen.
7.
Schritt: Konvertierungsparameter bestimmen
a. bei "fps" die Framerate bestimmen, also wieviele Einzelbilder in einer
Sekunde Film vorhanden sind.
Das ist beim PAL-System (Europa) 25.
Einzustellen ist also: "f2: 25.000 = 25/1
b. Postfilter Quality auf q0 : Hi Quality
c. Reference Quality: Diese Einstellung hat irgendetwas mit der Farbverwaltung
zu tun.
Ich weiß nur zwei Sachen darüber:
aa. 64-Bit und 32-Bit iDCT Einstellungen sind verdammt langsam.
bb. Dabei ist die Qualität nicht besser, sondern eher schlechter.
Ich empfehle die Verwendung des 16-Bit MMX Chen iDCT, das ist schnell und
gut.
d. IVTC Frame Offset bleibt OFF
e. Output auf o8 : AVI - YV 12 - 4:2:0 for DivX ;-) einstellen.
8.
Schritt: Format Optionen Einstellen
Hier empfiehlt es sich, die "DivX Auto" Funktion von DD's GUI zu verwenden.
Diese Aktivieren, dann auf DivX Auto klicken und die Einstellungen vornehmen.
Screenshot
4
a. Bei der Frage, ob der Low-Motion oder der Fast-Motion Codec besser ist,
streiten sich die Geister.
Prinzipiell gilt: Will man stark komprimieren, also auf eine CD "packen",
und hat man einen Film mit vielen Action-
sequenzen, dann sollte man den Fast-Motion Codec verwenden.
Hat man einen langsamen Film mit vielen "Standbildern" oder viel Platz,
also etwa für 2 CD's, dann sollte man (auch
für einen Actionfilm) den Low-Motion Codec verwenden.
b. Die Einstellungen bei Keyframe besagen, wie häufig ein Stopp-Index
in dem DivX ;-) gesetzt wird, auf das der jeweilige
Player dann springen kann. Setzt man sehr selten einen, kann man auch nur
dort in den Film einsteigen. Ich empfehle,
entweder 3 oder 99999 einzugeben. Letzteres nur dann, wenn man einen Codec
installiert hat, der Szenenwechsel
erkennt und dort Keyframes setzen kann. Sicherer ist die erste Methode
und ich habe keinen Qualitätsverlust fest-
stellen können.
c. Bei der Smoothness/Crispness-Einstellung habe ich im Ergebnis kaum Unterschiede
feststellen können.
Es handelt sich dabei um die Schärferegulierung beim Kompremierungsverfahren.
Ich verwende dort immer
75%, also eher Crispness.
d. Die Data Rate legt fest, wieviel Speicher je Filmsekunde zur Verfügung
steht. Je mehr man hier einstellt, desto besser wird
die Ausgabequalität. Um so größer wird aber auch die Ausgabedatei.
Ich empfehle, einfach ein paar Tests zu laufen.
Hierzu sollte man von einem VOB aus der Mitte des Films (nicht den Vorspann!)
die ersten 2 Minuten, also von Frame 1
bis Frame 3000, konvertieren. Die Dateigröße kann man dann auf
die Länge des ganzen Films hochrechnen.
Ist das Ergebnis z.B. 10 MB groß und der Film 90 Minuten lang, dann
ist es wahrscheinlich, daß der ganze Film
ca. 450 MB groß sein wird. Hierbei ist zu bedenken, daß das
nur die Video-, nicht die Audiogröße umfaßt. Der Ton
braucht nach der hier beschriebenen Methode ca. 0,72 MB je Minute. In unserem
Fall müßte man dann noch 64,8 MB
für den Ton einplanen. Das Endergebnis wäre dann etwa 515 MB
groß und würde problemlos auf eine CD passen.
Diese Werte können aber auch sehr stark schwanken. Ein schneller Action-Showdown
braucht wesentlich mehr Platz
als eine ruhige Szene. Die Größe bei Verwendung des Low-Motion
Codecs ist dabei besser vorherzusagen, als die des
Fast Motion Codecs. Dies hängt mit der Kompressionsart zusammen, da
der Fast-Motion Codec viel stärker nur die
Veränderungen in von einem Frame zum nächsten speichert als der
Low-Motion Codec.
Um diesen Schritt etwas zu vereinfachen, gibt es eine Reihe sogenannter
DivX ;-) Bitrate Calculators, die im Prinzip
nichts anderes machen, als die oben beschriebene Berechnung. Ob man denen
vertraut, ist jedem selbst überlassen.
9.
Schritt: Größe und Ränder für das Ergebnis einstellen
a. Man kann hier den einfachen Weg gehen und ein voreingestelltes Profil
aus den Möglichkeiten neben dem DVD
Symbol wählen. Hierbei ist die Einstellung 1.85:1 für nahezu
16:9 und 2.35:1 für Widescreen. Welches Format
die DVD Vorlage hat, steht häufig auf der Hülle.
b. Ich empfehle jedoch, die Einstellungen manuell vorzunehmen.
c. Dazu ist zuerst die Ausgabegröße einzustellen. Diese Einstellungen
nimmt man bei "Downsizer X" für die Länge
und Downsizer Y für die Höhe des Bildes vor. Hier empfiehlt es
sich, einfach mal ein paar Werte auszuprobieren,
das Ergebnis mit "Create my AVI" abzuspeichern (Preview wirft manchmal
Fehler aus) und sich das Format
anzuschauen. Am besten ist hierbei eine Szene geeignet, auf der Personen
abgebildet sind, da man dann sieht,
ob diese zu groß (Y gestreckt) oder zu klein erscheinen (Y gestaucht).
Bei allen Cropping- und Downsizer-Einstellungen ist zu beachten, daß
die eingegebenen Werte durch 4 bzw. 8
ganzzahlig teilbar sein müssen. Ansonsten gibt es eine Fehlermeldung.
Auch sollten die Cropping-Werte maximal so hoch wie die die Downsizer-Werte
sein, sonst gibt es zusätzliche
Ränder.
Ein insgesamt kleineres Bild heißt übrigens nicht automatisch
schlechtere Qualität. Einige sagen, daß eine kleinere
Auflösung sogar eine bessere Bildqualität ergäbe. Daher
wohl auch der Half Res. Mode als Option)
Also ich stelle immer erst den Downsizer X auf 640 ein, schaue dann im
Testergebnis, wie es vernünftig aussieht,
und zwar unter Verwendung eines Bildbearbeitungsprogrammes (das geht schneller),
und stelle dann dementsprechend
den Downsizer Y ein.
d. Dann muß noch das Cropping, also Ränder abschneiden, eingestellt
werden. Diese sind bei 16:9 Filmen oben und
unten vorhanden. In X-Richtung ist daher nichts abzuschneiden und somit
der gleich Wert einzugeben wie bei
Downsizer X.
Wieviel man in Y-Richtung abschneidet, sollte man einfach durch Annäherung
ausprobieren, bis kein Rand mehr zu sehen
ist. Alternativ kann man auch einen Screenshot eines Testergebnisses machen
und abmessen, wie groß der
sichtbare Bereich in Y-Richtung (in Pixel) ist. Dieser Wert ist dann bei
Y-Cropping anzugeben. Falls dieser Wert nicht
durch 8 ganzzahlig teilbar ist, muß entsprechend auf- oder abgerundet
werden. Ich empfehle, in diesem Fall abzurunden.
Zwar ist dann ein wenig vom Film abgeschnitten, ein kleiner schwarzer Streifen
scheint jedoch unverhältnismäßig viel
Speicherplatzbedarf verursachen, offensichtlich wegen des starken Kontrasts.
10.
Schritt: Vorgang starten
Zuletzt ist noch die Konvertierung mit "Create my AVI" starten.
8.
Audioextraktion VOB --> WAV
Nun
wird aus den .VOB Dateien der Ton ausgelesen und in das PCM Wave Format
konvertiert. Dies geschieht am besten
mit
dem universellen Programm "Graphedit" und den unter 3.e. (s.o.) aufgeführten
Filtern.
1.
Schritt: Installation der Filter
Die Dateien mit den Filtern und RegDrop (s.o. 3.e.) entpacken, dann alle
.AX Dateien per Drag+Drop auf RegDrop.exe
ziehen.
2.
Schritt: Graphedit
Zunächst Graphedit entpacken und ggf. installieren.
Graphedit starten.
Unter "Graph" --> "Insert Filters" --> "Direct Show Filters" folgende Filter
einfügen (jeweils durch Doppelklick):
a. I-Media Multiple MPEG2 File Source
Dabei öffnet sich ein Fenster zur Auswahl der Quelle. Hier kann bei
mehreren VOB Dateien, also für den ganzen Film
am Stück, das vorher bereits erstellte Listfile.lst (s.o. 7., Schritt
5) ausgewählt werden.
(Bei einzelnen VOB Dateien ist stattdessen der Filter "File Source (async)"
zu wählen, hat bei mir aber Probleme
mit der Auswahl der Sprache verursacht.)
b. Ligos MPEG Splitter
c. InterVideo Audio Decoder
d. WAV Dest
e. File Writer
Auch hier öffnet sich ein Fenster. Dort einfach die gewünschte
Adresse für das Outputfile und den Namen
eingeben (z.B. AudioOut.wav)
Die gewählten Filter sind nun in dieser Reihenfolge miteinander in
einer Kette zu verbinden. Dabei mit der Maus
von den Ausgangsknöpfen einen Pfeil in den nächsten Eingangsknopf
ziehen. Besonderheit dabei ist, daß der Ligos
MPEG Splitter mehrere Ausgänge hat. Einen Video und mehrere Audio.
Welcher für welche Sprache von der DVD
steht, muß ausprobiert werden. Diesen dann weiterverbinden.
Das ganze sollte dann etwa so aussehen:
Screenshot
5
Nun noch einfach auf den Start-Button drücken. Der Vorgang dauert mehrere Minuten.
9.
Verbinden von Bild und Ton
Nun
sollte eine .AVI Datei und eine (ziemlich große) .WAV Datei auf der
Festplatte vorhanden sein. Diese werden nun mit dem
Programm
"Virtual DUB" wiederum zur endgültigen .AVI Datei verbunden (Bild
und Ton).
Dazu
Virtual DUB öffnen.
1. Schritt: Öffnen
der Video- und der Audio-Datei
Die Video-Datei wird mit "File" --> "Open Video File" und dann der Auswahl
der gespeicherten .AVI Datei gewählt.
Die Audio-Datei unter "Audio" --> "Wave Audio".
2. Schritt: Einstellungen
zur Konvertierung
a. Unter "Video" ist nun "Direct Stream Copy" auszuwählen,
b. Um die zuvor (s.o.) berechnete Größe unseres Filmes zu erreichen
ist die Tonspur in das MP3 Format zu konvertieren.
Unter "Audio" deshalb "Full Processing Mode" einstellen und mit "Compression"
das Ausgabeformat wählen.
Dort in dem linken Fenster "MPEG Layer-3" wählen (=MP3) und im rechten
Fenster die Audioqualität einstellen.
Ich habe bei meiner Berechnung eine Kompression mit "96 kBit/s, 48,000
Hz, Stereo
12 Kb/s"
zugrunde gelegt, da hier bereits ein sehr gutes Ergebnis erzielt wird.
Wer bessere Qualität will, muß an dieser Stelle eine
geringere Kompression (=höherer Wert in kBit/s) einstellen, dann aber
auch die Kompression der Videodaten
vorher anders berechnen (s.o. 7.; Schritt 8 d.).
c. Unter "Video" --> "Frame Rate" die Funktion "Change so video and audio
durations match" aktivieren.
3. Schritt: Gegebenenfalls
den Bereich des Output bestimmen
Unter "Video" --> "Select Range" anklicken.
Screenshot
6
Hier wird festgelegt, ob der gesamte Film ausgegeben wird oder nur ein
Teil.
Man kann also den Film zerschneiden, um ihn etwa auf zwei CD's zu brennen,
wobei zu empfehlen ist, bei einem
Szenenwechsel zu schneiden und diese Szene beim zweiten Teil nochmal mit
abzuspeichern.
So ist es aber auch z.B. möglich, Vorspann und Abspann abzuschneiden,
um Platz zu sparen.
Bei "Start Offset" gibt man ein, wieviele Frames (Millisekunden) am Anfang,
bei "End Offset", wieviele am Ende
abgeschnitten werden.
Gibt man in beiden Einstellungen "0" ein, dann sieht man bei "Length",
wie lang der Film genau ist.
Ist der Film 90 Minuten lang und PAL, dann wird dort "5400000 ms" und "135000
Frames" stehen.
Will man nun den Film in zwei gleiche Teile schneiden, dann gibt man zunächst
bei "End Offset" die Hälfte ein,
also "67500" Frames und klickt auf OK. Dann führt man Schritt 4
(unten) aus.
Danach nochmal "Select Range" wählen und bei "End Offset" wieder auf
"0" stellen und nun "Start Offset" auf die
Hälfte, also "67500" Frames. Dann wieder Schritt 4 mit einem
anderen Dateinamen ausführen.
4. Schritt: Datei
speichern
Zuletzt bleibt noch die Datei abzuspeichern ("File" --> "Save AVI"). Wo
allerdings der Unterschied zur Funktion
"Save Old Format AVI" liegt, ist mir leider verborgen geblieben.
10. Abschließende
Hinweise
Zuletzt wird noch darauf
hingewiesen, daß das Vervielfältigen von urheberrechtlich geschützten
DVD in vielen Ländern
nicht legal ist und zivil-
und strafrechtlich verfolgt werden kann.
Diese Anleitung soll ausdrücklich
nicht
dazu dienen, solche Handlungen zu unterstützen. Es soll hier lediglich
eine allgemeine
technische Information über
die Möglichkeiten der Videokonvertierung vermittelt werden.
Abgesehen davon ist dies
angesichts des Zeit- und Rechneraufwands wohl kaum ökonomisch.
Die Verwendung der empfohlenen
Software geschieht ausschließlich auf eigene Gefahr. Es wird keine
Gewähr dafür
übernommen, daß
das beschriebene Verfahren funktioniert. Es wird auf die Gefahr von Fehlern,
Viren oder Schädigung
der Hardware und des Systems
bei der Verwendung von heruntergeladener Software hingewiesen. Jegliche
Aktivität
geschieht auf eigene Gefahr.
Ich hoffe, die Anleitung
hat Euch weitergeholfen.
Für Antworten auf die
aufgeworfenen Fragen sowie Anregungen und Verbesserungen bin ich dankbar.
E-Mail bitte an matsedivx@gmx.de.
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